Warum ich nicht kandidiere…

Noch vor einiger Zeit war ich mir sicher, dass ich bei der Aufstellungsversammlung für die Berliner Landesliste kandidiere. Nun habe ich mich, nach langem Überlegen, dazu entschlossen nicht zu kandidieren. Warum nicht?

Warum nicht nicht: Meine Entscheidung hat nichts mit den vorangehenden und aktuellen Geschehnissen zu tun. Ich kandiere auch nicht nicht, weil ich kein Entwicklungspotenzial der Piraten mehr sehe und/oder nicht an einen Bundestagseinzug glaube. Ich stehe weiter hinter dieser, wenn manchmal auch grotesken, Partei und ich werde auch meinen Teil dazu beizutragen, den Einzug in den Bundestag zu schaffen.

Warum nicht: Bevor man sich entschließt, für solch ein Mandat zu kandidieren, ist es notwendig sich klar zu machen was dieses vollumfänglich bedeutet. Gerade durch meine Arbeit im AGH hatte ich die Chance hinter die Kulissen zu blicken und professionelle Politik nicht nur von Außen zu sehen, sondern sie täglich zu erleben. Dabei habe ich festgestellt, dass ich von Herzen Softwareentwickler bin und diese Arbeitsweise meinem Charakter entspricht, mich erfüllt und ich damit glücklich bin.

Von einem Kandidaten erwarte ich die Bereitschaft diesen Job für 4 Jahre durchzuziehen, auch wenn der Reiz des Neuen vorbei ist. Ich habe für mich festgestellt, dass ich das nicht versichern kann, deshalb werde ich nicht für die Landesliste kandidieren. Gerne unterstütze ich die Orga und stehe für die Versammlungsleitung zur Verfügung, sollte die Versammlung dies wünschen.

Was denkst du?