wombat_beschnitten

Mit Wombats gewinnen wir keine Wahl [UPDATE]

Es ist vorbei. Aus, aus, das Spiel ist aus! Deutschland hat gewählt und die Piratenpartei hat verkackt und zwar gewaltig. Und was können „wir“ daraus lernen? In meinen Augen wurden drei kapitale Fehler gemacht (plus genug kleinere)

1. Immer noch auf Protest setzen

Die Piratenpartei setzt allzu oft immer noch auf das einfache „Wir sind anders“, nicht Inhalte sollen überzeugen, sondern Verfahren. Aber die Wahrheit ist: Wenn eine Partei schon in 4 Landtagen sitzt kann man sich nicht mehr selbst als cooler, neuer Außenseiter präsentieren und auf Verfahrensfragen verweisen. Kaum jemanden, der sich eher fragt wie er die Heizkosten zahlen soll, dürfte interessieren wie ein BuVo gewählt wird. Diese unpolitische Gehabe hat viele Symptome, von der bescheidenen Pressearbeit bis zum Shitstorm.

2. Festklammern an die eigene Filterbubble

Die Piraten setzten im Wahlkampf auf „lustige“ Wortwitze und Memes aus der Netzszene. Alles schön und lustig, nur blöderweise versteht das Opa nicht und wenn man in diesen Bundestag will muss eine Partei auch den überzeugen. Mit ein paar Wombats und „Der Computer sagt: Nein“ Jokes kommt man da nicht weit. Die Netzszene in Deutschland ist winzig, ich würde sagen, so 2%.

3. Das letzte bisschen Glaubwürdigkeit verspielen

Bei Wählen geht es zu großen Teilen vor allem um eins: Glaubwürdigkeit. Oder einfach gesprochen: Selbst das machen wofür man steht. Diese Glaubwürdigkeit wurde von den Piraten viel zu oft angegriffen. Im Programm sprechen wir von Mitbestimmung im Internet, wir selbst schaffen es aber nicht mal das Partei-intern umzusetzen. Im Programm steht was von Gleichberechtigung, wir aber lassen uns von ein paar Maskulisten und Rechtsauslegern auf der Nase rumtanzen und so weiter. Eine Partei ist kein Staat im Staate und muss es nicht allen Recht machen!

Wer jetzt aber kommt und meint (wie die „Zukunftspiraten“), die Piraten müssten wieder zurück zu den „Kernthemen“, Internet und so, der irrt. Diese Partei braucht dringend ein klares politisches Profil, mit klarer Sozialpolitik, klaren Antworten und Gesichtern die diese auch präsentieren und nicht 30 Beauftragten, deren Ansicht sich dann eh keiner mehr merkt.

UPDATE:

Da einige wohl nicht verstanden haben was ich mit Punkt 3 meine: Es geht nicht um um SMV, ja oder nein, es geht auch nicht um einzelne Sachen, es geht um Folgendes: Die Piratenpartei hatte eh schon das Image der „Chaoten ohne Plan, aber mit Internet“, unsere Glaubwürdigkeit (oder einfacher gesagt: Der Anteil der Wähler_innen, die glauben, dass wir das auch machen, was wir in unserem Programm versprechen) war eh schon nicht die Beste, wir waren jung und neu. Anstatt aber diese Glaubwürdigkeit langsam aufzubauen und das Vertrauen zu gewinnen haben wir das bisschen was wir hatten mit beiden Händen zum Fenster rausgeworfen:

Immer wieder sprechen wir uns auf Parteitagen gegen Faschismus und Rassismus aus, stellen dann jemanden auf, der Nazis als Rechtsanwalt aktiv hilft oder haben einen Kandidaten, der von „Frei, Sozial, National“ faselt (und widersprechen auch nicht mal einheitlich). Wir sprechen uns in Programmen gegen Sexismus aus, widersprechen aber Leuten nicht, die Frauen wie den letzten Dreck behandeln. Wir sprechen von „Freiheit statt Angst“ im Internet, haben aber selbst die größte Angst es auch so zu nutzen, wie wir es fordern und so weiter und so fort. Das sind nur drei Beispiele von verdammt vielen. It’s the Glaubwürdigkeit, stupid!

CC BY SA Jonathan Mcintosh

Verschlüsselung ist auch keine Lösung

PRISM, Tempora und Co. sind schlimm. Sehr schlimm sogar. Es wurde schon so oft beschrieben wie schlimm, dass ich mich kurz halte: Überwachung sorgt dafür, dass Menschen nicht mehr frei kommunizieren und so ihre Meinung zu Dingen nicht mehr frei äußern werden. Auch wenn es im Internet genug Leute gibt die zu Allem eine Meinung und dann auch noch die Falsche haben: Lieber das als eine Selbstzensur.

Die Reaktion der Tech-Szene ist immer gleich: „Benutz halt Verschlüsselung, hier ich zeig dir PGP“. Auch wenn das sicher gut gemeint ist, kann das nicht die Antwort auf flächendeckende Überwachung sein. Was viele „fellow Nerds“ übersehen ist, dass für die viele Otto-Normalverbraucher das Internet vor allem das WWW ist. Mit Freunden tauscht man sich bei Facebook aus, Bilder lädt mensch für sich und andere auf Flickr hoch und Email heißt Gmail. Das muss mensch nicht alles gut heißen, aber so dürfte es inzwischen zu sehr großen Teilen sein.

Jetzt diesen Otto-Normalverbrauchern Facebook, Google und Co verbieten zu wollen und statt dessen vorzuschlagen, dass mensch sich doch einen eigenen Mailserver mit Auto-PGP und Co. einrichten soll, zeugt von der typischen Nerd-Hybris (oder Nerd Pride wie es @tante so schön sagte). Nicht jeder Mensch möchte sich mit dem eigenen Server beschäftigen, mein Vater wird sich sicher keinen TOR Raspberry Pi basteln.

Was wir in diesem Fall (mal wieder) beobachten können ist der Versuch soziale Probleme durch Technik zu lösen. Natürlich kann jeder Mensch gerne Verschlüsselung einsetzen so viel sie will, sie gilt damit halt sofort als verdächtig, aber die Lösung kann das nicht sein!

Wir brauchen eine soziale Lösung! Ähnlich wie bei der nuklearen Abrüstung oder dem Atomausstieg müssen wir uns zivilgesellschaftlich gegen die überbordende Macht der Geheimdienste stellen. Wir müssen auf die Straße gehen und laut für die Abrüstung der Geheimdienste demonstrieren. Natürlich ist das ein dickes Brett, natürlich geht das nicht von heute auf Morgen, aber das ging der Atomausstieg und die Abrüstung von Nuklearwaffen auch nicht! Nicht wir sollten uns den Geheimdiensten anpassen, wir müssen diese Welt anpassen!

DynDNS mit Fritz!Box und INWX

Seit kurzem verlangt der DynDNS-Anbieter dyndns.com, dass mensch sie als Gratis-Nutzer ein mal im Monat auf deren Webseite einloggt. Ein weiterer Stein im Weg der User und bei weitem nicht der Erste. Viele Nerds scheinen inzwischen von DynDNS.com genervt. Ich auch.

DynDNS? Wer nicht weiß was das ist kann jetzt hier einen kurzen Absatz lesen: DNS bedeutet Domain Name Service und ist im Prinzip der Dienst, der aus www.google.de die eindeutige IP-Adresse des Computers macht, der die Anfragen an diese Domain bearbeitet. Wenn ich jetzt als Privatmensch oder kleine Firma selber einen Dienst für Menschen außerhalb meines Heims anbieten will habe ich ein Problem: Meine IP Adresse, bzw. die Adresse meines Routers, ändert sich jedes mal, wenn ich mich neu verbinde, dass passiert spätestens alle 24h mit der Zwangstrennung bei DSL. Wenn ich jetzt also einen Dienst für Menschen anbieten wollen würde müsste ich denen spätestens alle 24h eine neue Adresse geben und hier kommt DynDNS ins Spiel: Jedes mal wenn sich der Router neu verbindet sagt ein kleines Programm im Router einem Server die neue Adresse und dieser ändert dann diese in seinem DNS Server. Jetzt kann ich der Welt die Adresse meinzuhause.dyndns.com geben und diese ändert sich nicht mehr. Hier steht nun wie man selber so etwas baut.

Also zunächst ein mal brauchen wir ein paar Dinge:

  • Eine Fritzbox mit aktuelle Firmware, die sich im „Expertenmodus“ befindet (Einstellungen -> System)
  • Ein kleiner Server irgendwo im Internet oder ein Rechner zu Hause der immer an ist (Raspberry Pi oder so)
  • Eine Domain bei inwx.de (Kostet ab <6€ /Jahr, der Anbieter ist vollumfänglich zu empfehlen)

Auf unserem Server/Minrechner müssen wir jetzt einen kleinen Python Script bauen, der nachher quasi als Übersetzer zwischen Fritz!Box und INWX dient. Dafür gehen wir zunächst per SSH auf unseren Server:

ssh user@server
mkdir fritzinwx

Jetzt müssen wir ein virtualenvironment anlegen und das benötigte Python Paket installieren:

cd fritzinwx
pip install virtualenv
virtualenv .venv
source .venv/bin/activate
pip install bottle

Wenn das erledigt ist brauchen wir die Python 2.7 Pakete von INWX. Diese können hier runtergeladen werden (Benötigt einen Login). Die Dateien aus dem ZIP müssen auf euren Server in das angelegt fritzinwx Verzeichnis (Ich setze mal frech voraus, das ihr ne Idee habt wie das geht). Wenn das erledigt ist müsst ihr zwei Änderungen an den heruntergeladenen Dateien machen. Als erstes muss in der Datei configuration.py in der Zeile 30 folgendes geändert werden:

def get_account_data(print_errors = False, config_file = 'conf.cfg', config_section = 'ote'):

muss geändert werden in

def get_account_data(print_errors = False, config_file = 'conf.cfg', config_section = 'live'):

Außerdem muss in der Zeile 40 der Datei inwx.py folgendes geändert werden:

return apiReturn["resData"]

muss geändert werden in

if "resData" in apiReturn:
    return apiReturn["resData"]
else:
    return "done"

Die Vorbereitungen sind nun abgeschlossen, jetzt müsst ihr noch noch in der conf.cfg Datei eure Daten unter [live] eintragen. Jetzt müssen wir eine neue Datei namens fritzinwx.py anlegen, mit der dann die Fritzbox redet:

from bottle import route, run, get, request
from inwx import domrobot
from configuration import get_account_data

PASSWORD = "blafoo"

@route('/')
def index():
    newip = request.query.newip
    remotePassword = request.query.password
    if remotePassword == PASSWORD:
        api_url, username, password = get_account_data(True)
        inwx_conn = domrobot(api_url, False)
        loginRet = inwx_conn.account.login({'lang': 'en', 'user': username, 'pass': password})
        inwx_conn.nameserver.updateRecord({'id':'1234567','content':newip})
        return 'Updated IP to ', newip
    else:
        return 'No.'

run(host='0.0.0.0', port=8080, debug=False)

Ändert als erstes mal oben das Passwort auf etwas einmaliges und ruhig etwas komplizierteres. Dann müsst ihr bei updateRecord() noch die richtige ID eurer zu ändernden Subdomain eintragen. Die findet ihr raus, in dem ihr euch zum Beispiel den Source Code der inwx.de Nameserver Seite anschaut oder in dem ihr dieses kurze Script ausführt:

from inwx import domrobot, prettyprint
from configuration import get_account_data


api_url, username, password = get_account_data(True)
inwx_conn = domrobot(api_url, False)
loginRet = inwx_conn.account.login({'lang': 'en', 'user': username, 'pass': password})
result = inwx_conn.nameserver.info({'domain':'plaetzchen.cc'})
print(result)

Wenn das Script so weit angepasst ist müsst ihr es nur noch den kleinen Webserver in dem Script starten. Ich benutze dafür einfach den nohup Befehl. Wir könnten es auch anders machen, mehr dazu auf dieser Seite, für dieses Zweck reicht der normale aber eigentlich:

nohup python fritzinwx.py &

Wenn ihr jetzt die Adresse eures Server auf dem angegeben Port in einem Browser aufruft solltet ihr ein einfaches „No.“ zurückbekommen. Wenn ihr jetzt aber http://euer.server:8080/?newip=10.10.10.10&password=euerpassword aufruft solltet ihr im Browser ein OK bekommen und bei INWX sehen können, dass der Eintrag geändert wurde. Jetzt müsst ihr nur noch diese Adresse eurer Fritz!Box zeigen. Dafür geht in die Weboberfläche der Fritz!Box (http://fritz.box) und geht auf Internet -> Freigaben -> DynnamicDNS. Wählt als Anbieter „Benutzerdefiniert“ aus und tragt im Feld Update URL http://euer.server:8080/?newip=&password= ein. Jetzt müsst ihr nur noch im Passwort Feld das Passwort aus dem fritzinwx.py Script eintragen. Die Fritz!Box verlangt auch Eingaben in den anderen Feldern, es ist aber egal was drin steht, für manche Freigaben sollte allerdings bei Domain die richtige stehen. Wenn ihr jetzt eure Fritz!Box ein mal neu verbinden lasst sollte bei inwx.de eure Domain aktualisiert werden. Wenn es Probleme gibt schaut ein mal in die vom nohup Befehl angelegte Datei nohup.out auf eurem Server.

Disclaimer: Das Passwort das in eurem Script steht und genutzt wird, damit kein zufälliger Besucher eure IP ändern kann, wird unverschlüsselt über eure DSL-Leitung verschickt. Benutzt auf jeden Fall irgendein Zufalls-Passwort und keines, dass ihr irgendwo anders schon benutzt! Des weiteren ist eure Fritz!Box damit direkt aus dem Internet erreichbar, geht also sicher, dass ihr sichere Passwörter für den Zugang zu dieser nutzt und dass ihr nur Freigaben macht, die ihr auch wollt.

Für Idioten stets geöffnet

tl;dr: Die Piratinnen und Piraten müssen endlich politisch denken.

Die Zeiten sind wild, dass Meer rau, der alte stolze Viermaster… OK, lassen wir das, das steht ja eh überall. Die Piratenpartei hat ein Problem. Das Problem hat verschiedene Symptome: Nazis und Rechtsausleger werden toleriert, Feministen bekämpft, Mitglieder vergrault, Menschen auf Basis von Gerüchten nieder gemacht. Das alles passierte nur heute und noch 10 Sachen die nicht über Twitter liefen. Alles Symptome einer Krankheit: Unpolitische Denke.

Die Symptome (Nennen wir sie zusammengefasst Idiot*innen) haben wir uns nicht gestern beim unvorsichtigen Gang auf die Parteitagstoilette eingefangen oder bei der Party danach, nein diese haben wir langsam und beständig in die Partei eingearbeitet, quasi schon massiert. Eimerweise. Wie wir das getan haben? Ganz einfach: Wir (und damit schließe ich mich mit ein) haben nicht nachgedacht.

Wir haben Bodo Thiessen nicht rausgeworfen, wir haben Aaron König nicht direkt die Tür gezeigt, wir haben uns jahrelang als „Postgender“ titulieren lassen, wir haben rassistische, sexistische uä. Sprüche am Stammtisch nicht sofort einen Maulkorb gegeben, wir lassen Filter von freilaufenden Admins installieren und diskutieren dann noch mal 3 Tage das für und wieder gendergerechter Sprache und so vieles mehr. Dabei ist das Problem ganz klar: Solche Dinge senden Signale und im Zweifel an die falschen Menschen.

„Der Bodo wird nicht rausgeschmissen, na super dann darf ich da ja auch mitmachen…“ – Denkt sich der Antisemit von Nebenan. „Ach die sind Postgender, super, dann machen die sicher was gegen die Unterdrückung von Männern durch die Frauen!“ – Denkt sich der Maskulist von gegenüber und der Rechtspopulist von Drunter denkt: „Ah die erlauben Doppelmitgliedschaften und sind weder rechts, noch links, dann kann ich nebenbei noch bei ProNRW mitmachen“.

Natürlich ist das übertrieben, natürlich passiert das nicht direkt, aber genau das ist doch das Signal das wir mit solchen Nummern senden. Dabei wäre es so einfach das zu verhindern:

IN DEM MENSCH AUCH NUR EIN EINZIGES MAL POLITISCH DENKT!

Alles was man als Vorstand, Kreisvorsitzende’r, Crew-Gründe’r, Fahnenschwenker*in oder Schiesdrichter*in (ja auch die) macht ist politisch. Denn es steht ja immer in Zusammenhang mit einer Partei. Politisch denken, politisch sein, heißt eben, dass mensch sich auch überlegt welche Signale mensch an welche Leute sendet. Was ein Satz, ein Wort eben außerhalb der eignen Welt auch bedeuten kann und ob mein Handeln das ist was ich auch von dieser Gesellschaft will. Es heißt eben nicht jede Entscheidung nur aus wissenschaftlicher Sicht abzuwägen und eine neutrale Betrachtung zu machen sondern auch diese Entscheidung an den eigenen Idealen zu messen.

Und diese „Piratenpartei“ ist eine politische Partei! Das ist für viele ja anscheinend etwas komplett neues, aber eine Partei ist dafür da EINER GRUPPE Menschen zu MACHT zu verhelfen, um IHRE sachlichen und ideellen ZIELE durchzusetzen (Die wichtigsten Wörter sind groß geschrieben).

Eine Partei hat eine MEINUNG eine HALTUNG zu Dingen und ist nicht neutral, sie muss eben nicht jedem ein Sprachrohr sein und alles wollen. Partei heißt Macht erlangen zu wollen und diese auch behalten wollen, nicht nur auch mal in der Zeitung stehen. Die ständige Verneinung von Machtstreben, das ständige „es allen recht machen wollen“ und die Ablehnung von der eignen Rolle als Partei sind das eigentliche Problem. An diesem geht die Partei kaputt.

Wer nicht politisch seien will und Macht ablehnt sollte schleunigst aus einer Partei austreten und in eine Interessenvertretung eintreten, es gibt ja genug davon, verteilt euch gleichmäßig.

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Industrielle Revolution von unten

Apple hat bis heute kein iPhone 5 Dock auf den Markt gebracht und auch der Zubehörmarkt sieht eher düster aus: Außer billigsten „China“-Docks und ein paar Ankündigungen gibt es bisher nichts.

Der 3D-Drucker aus dem das Dock kam
Der 3D-Drucker aus dem das Dock kam

Ich hätte aber gerne ein Dock für mein iPhone 5. Beim entwickeln finde ich es praktisch das Telefon vor mir stehen zu haben, außerdem hat es so einen festen Platz auf dem Schreibtisch und kann sich aufladen. Also was tun? Als erstes habe ich mein Geld in ein blockdock gesteckt. Das ist komplett aus einem Stück Aluminium gefräst und wirkt sehr hochwertig. Leider sitzt bei diesem das iPhone nur auf dem Ladekabel, dass Dock ist also eigentlich nur ein Kabelhalter.
Das iPhone hält auf dem Kabel, ist aber leider sehr wackelig, ich kann es kaum bedienen, ohne das ich Angst haben muss, dass es gleich abknickt. Also musste etwas her, dass das iPhone auch etwas „stützt“. Um das Problem zu lösen habe ich mich dann auf die Suche auf thingiverse gemacht und wurde fündig. Ein Dock mit Vertiefung und kleiner Stütze auf der Rückseite war schnell gefunden, die Auswahl war sogar riesig. Ich entschied mich für dieses. Warum? Weiß ich auch nicht, aber es erschien mir das Beste.

Da ich keinen 3D Drucker besitze brauchte ich jetzt noch jemanden der mir das Teil druckt. Es gibt Anbieter die solche Auftragsarbeiten mit sehr teuren Lasersinther-Druckern herstellen (Das sind die Teile mit dem weißen Pulver). Das Problem ist, dass diese Verfahren eher teuer sind und die Ergebnisse eher zum angucken als zum täglichen Benutzen sind. Um ein Dock zu erhalten, dass man auch jeden Tag als Dock benutzen kann sollte mensch auf das „Fused Deposition Modeling“-Verfahren setzen (Das ist das mit dem Plastikdraht und der „Heißklebepistole“).

Das gedruckte Dock
Das gedruckte Dock

Soweit zur Theorie, in der Praxis gibt es hier in Berlin einen Anbieter namens CAMGeeks, dieser druckt einem jedes 3D-Modell, wenn man die STL-Datei hat, solche bekommt man zum Beispiel beim oben schon genannten Thingiverse. Ich habe mich als Material für ABS entschieden, mensch kann aber auch PLA bekommen. Bezahlen muss man 2€ pro Minute Druckzeit. Um eine Relation zu bekommen: Das Dock hat mich etwa 30€ gekostet. Aber keine Sorge, man bekommt einen Kostenvoranschlag.

Der Service von CAMGeeks war richtig gut: Ich habe über das Webformular eine Datei hochgeladen und meine Daten angegeben, nach ein paar Stunden hatte ich ein Angebot und nach meinem „OK“ war das Dock innerhalb von 2 Tagen gedruckt und ich konnte mir aussuchen ob ich es im Wedding abholen will oder es mir schicken lassen will. Um mir mal deren Drucker anzugucken und ein bisschen zu Fachsimpeln bin ich natürlich vorbeigekommen. Auf den Fotos seht ihr den  Drucker aus dem mein Dock kam (ein Shapercupe) und das fertige Dock. Morgen geht es dann in den Alltag-Büro-Test. Ich bin gespannt wie es sich bewährt und ob ich es noch mal anpassen muss. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Warum ich nicht kandidiere…

Noch vor einiger Zeit war ich mir sicher, dass ich bei der Aufstellungsversammlung für die Berliner Landesliste kandidiere. Nun habe ich mich, nach langem Überlegen, dazu entschlossen nicht zu kandidieren. Warum nicht?

Warum nicht nicht: Meine Entscheidung hat nichts mit den vorangehenden und aktuellen Geschehnissen zu tun. Ich kandiere auch nicht nicht, weil ich kein Entwicklungspotenzial der Piraten mehr sehe und/oder nicht an einen Bundestagseinzug glaube. Ich stehe weiter hinter dieser, wenn manchmal auch grotesken, Partei und ich werde auch meinen Teil dazu beizutragen, den Einzug in den Bundestag zu schaffen.

Warum nicht: Bevor man sich entschließt, für solch ein Mandat zu kandidieren, ist es notwendig sich klar zu machen was dieses vollumfänglich bedeutet. Gerade durch meine Arbeit im AGH hatte ich die Chance hinter die Kulissen zu blicken und professionelle Politik nicht nur von Außen zu sehen, sondern sie täglich zu erleben. Dabei habe ich festgestellt, dass ich von Herzen Softwareentwickler bin und diese Arbeitsweise meinem Charakter entspricht, mich erfüllt und ich damit glücklich bin.

Von einem Kandidaten erwarte ich die Bereitschaft diesen Job für 4 Jahre durchzuziehen, auch wenn der Reiz des Neuen vorbei ist. Ich habe für mich festgestellt, dass ich das nicht versichern kann, deshalb werde ich nicht für die Landesliste kandidieren. Gerne unterstütze ich die Orga und stehe für die Versammlungsleitung zur Verfügung, sollte die Versammlung dies wünschen.

urlaub

Ich muss hier raus

Ich habe heute zum ersten mal seit meiner Anmeldung meinen Twitter Account bewusst still gelegt. Im Jahr 2008 habe ich mich registriert, inzwischen etwa 3.500 Follower und war eigentlich immer über dieses Netzwerk erreichbar. Ab heute nicht mehr, jedenfalls für die nächsten Tage und Wochen. Warum?

Twitter nervt. Nein, nicht wegen irgendwelcher API-Policies (ist mir zwar nicht egal, aber jetzt gerade irgendwie schon) oder weil sie mit US-Behörden zusammenarbeiten, sondern weil ich in letzter Zeit einfach kaum noch Spaß sondern vor allem eins an diesem Netzwerk hatte: Frust.

Ich habe bei Twitter viele Leute kennengelernt, manche davon haben mein Leben die letzten Jahre geprägt, vor allen eine besondere Frau, die ich jetzt seit mehr als einem Jahr meine Freundin nennen darf. Durch dieses komische Netzwerk mit 140 Zeichen war/bin ich mit der halben Welt verbunden, kommuniziere mit Leuten von San Francisco bis Sydney, aber anscheinend auch mit der Wut der halben Bundesrepublik.

Im Moment habe ich das Gefühl, dass nur noch ein Schwein nach dem anderen gejagt wird und was viel schlimmer ist: Die Frequenz der Schweine wird immer schneller. Es läuft nicht mehr ein Shitstorm sondern immer mehrere, es kommt nie zu Ruhe, dieses Netzwerk ist nur noch ein dauerhaft quäkendes Megaphon, dem keiner mehr zuhört, sondern es nur noch mehr verstärkt. Das ist kein Grundrauschen mehr, dass ist ein Grundshitstorm. Darauf habe ich keine Lust mehr.

Ich habe selten so viel Hass und Mobbing erlebt wie in den letzten 3 Monaten. Ich glaube, dass die schnelle, einfache und fast hürdenfreien Kommunikation bei Twitter vor allem zu Einem geführt hat: Stress und Verbitterung. Darauf habe ich keine Lust mehr. Ich bin eigentlich ein positiver und freundlicher Mensch, dieser Zustand es gerade mehr gefährdet als je.

Wann und wie es weiter geht für mich und Twitter weiß ich nicht. Vielleicht entfolge ich 80% der Menschen und tue mir das alles nicht mehr an, vll. lasse ich es auch, ich weiß es nicht.

PS: Nein, Facebook ist nicht besser.

fence

Ausgrenzung geht uns alle an

Vor 20 Jahren wurde ein Vorort von Rostock weltbekannt: In Rostock Lichtenhagen brannte ein Asylbewerberheim und ein Wohnblock der von vietnamesischen Arbeitern bewohnt wurde. Nazis warfen Steine auf die Gebäude, angefeuert von Menschen die daneben standen. Es sind Bilder, die man nicht vergisst, auch wenn man wie ich, damals noch ein Kind war.

Bei der Aufarbeitung wird oft vergessen, dass es eine Vorgeschichte zu diesem Vorfall gab und vor allem, dass Rostock Lichtenhagen alles andere als ein Einzelfall war. Im ganzen Land gab es damals ähnliche Vorkommnisse, wenn auch nicht in dem Ausmaß. Die Rolle der Medien und der Politik wird kaum reflektiert, nicht damals und auch nicht heute. Zumindest eine interessante Dokumentation der ARD von 1993 versucht diese Problematik aufzugreifen.

Heute fragen wir uns: „Wie konnte es dazu kommen?“ Man hört viele Stimmen, die immer wieder behaupten, dass so etwas nicht mehr vorkommen könnte. Viele, Menschen meiner Generation, scheinen zu glauben, dass die Erinnerung an Lichtenhagen übertrieben seien, aus einer anderen Zeit kommen. Doch dies ist keineswegs der Fall, denn wir erleben den selben Mechanismus jeden Tag, sei es bei der Piratenpartei, im Hackerspace oder im Alltag.

Der Mechanismus von dem ich rede ist Angst. Genauer gesagt: Angst vor „dem Fremden“, vor Neuen, vor Unbekannten.

Diese Angst scheint in fast jeder Gruppe zu existieren und fast jeder kennt sie, sie ist aber keinesfalls etwas mit dem man sich abfinden sollte oder die solche Vorkommnisse entschuldbar machen.

Ein erstes Beispiel: In der Piratenpartei gab es schon immer systembedingt Eintrittsphasen, viele Mitglieder kamen 2009 nach der Europawahl dazu, Andere kamen 2011 nach der Berlin-Wahl. In beiden Phasen gab es bei den Mitgliedern, die schon länger dabei waren, die selbe Reaktion: Man sprach von „Eintrittswellen“, „die Neuen“ wollten doch nur an die „Fleischtöpfe“ und so weiter.

Merkst du was? Fast genau die selben Wörter wie 1991, nur in anderem Kontext. Auch hier wird pauschal eine Gruppe (Die Neumitglieder), die anscheinend gerade sehr groß ist (in diesem Fall stimmt das sogar, es ist für diese Angst aber egal) und in eine bestehende Gruppe (der Piratenpartei) aufgenommen werden will pauschal unter den Verdacht gestellt keine guten Absichten zu haben oder diese ausnutzen zu wollen.

Ein zweites Beispiel: Ein Hackerspace in einer deutschen Großstadt ist sehr bekannt und hat sich einen Ruf über die Stadtgrenzen hinaus gemacht. Viele Menschen wollen mindestens ein mal da gewesen sein, viele Menschen die neu in die Stadt kommen wollen Mitglied werden. Zu irgendeinem Zeitpunkt bemerken immer mehr Leute neue Gesichter, wie aus dem nichts wird immer von „den Neuen“ geredet. Es werden Vorwürfe laut, dass diese ja nur da wären um „zu saufen“ und sie würden gar nicht verstehen was „die Idee“ dahinter ist. Auch interessant, es sind quasi die selben Vorwürfe wie in der sehr seltsamen Leitkultur-Debatte vor ein paar Jahren, auch hier wurde Menschen, die neu nach Deutschland gekommen sind, auch wenn man bei Kultur natürlich andere Zeiträume betrachten muss, vorgeworfen nur ihre vermeintliche Kultur (die natürlich ausschließlich negativ besetzt ist) leben zu wollen und sich nicht anzupassen.

Vermutlich kennt jeder Mensch solche Vorkommnisse, sei es aus der Schulklasse, wenn „der Neue“ kam oder aus größeren Gruppen wie Arbeitskreisen oder Crewtreffen, Stammtischen oder was auch immer. Auch kennen vermutlich fast alle dieses Problem von beiden Seiten, also als „Neuer“ und als „Alter“, also als Opfer und Täter.

Richtig gefährlich, bis hin zur Gewalt, wird so etwas, wenn man diesen „Neuen“ die Schuld für die eigenen Probleme gibt. Auch das hört sich erst mal seltsam an für den aufgeklärten Geist, aber auch in dieser Denkweise ist man sehr schnell gefangen: „Die neuen Mitglieder der Partei sind daran Schuld, das wir uns mehr streiten“ oder „Die Aliens im Hackerspace sind daran Schuld, dass wir nicht mehr so viel cooles Zeugs machen“ sind die ersten Anfänge, es ist aber die selbe Denkweise, die hinter „Die Ausländer sind daran schuld, dass ich keinen Job finde“ steckt, sie ist gefährlich und vor allem bequem. Man denkt gar nicht mehr darüber nach, wo die Probleme wirklich liegen, sondern schiebt es auf einen Sündenbock um Nichts ändern zu müssen.

Natürlich heißt das nicht, dass ich befürchte, dass man bald mit Mistgabeln und Fackeln hinter den dazugekommenen Piraten herzieht um sie zu vertreiben, aber es muss klar sein, dass wir am Ende genau die selben Argumentation nutzen wie Rechtsextreme und Populisten. Wir machen es uns einfacher in dem wir die Schuld bei Anderen suchen und nicht darüber nachdenken was die Ursachen unserer Probleme sind. Nur wer sich dieser Mechanismen und Schemata bewusst ist, kann sie auch verhindern!

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Give us the money Lebowski!

Aktuell treibt die Piraten-Meute mal wieder eine neue Sau durchs Dorf, zugegeben, ich bin gerade zu dieser späten Stunde nicht ganz unschuldig daran.

Es geht im Prinzip um eine Aktion von einigen Piraten, die, von Johannes Ponader unterstützt, für gerade diesen Geld sammeln, damit er seiner Vorstandstätigkeit ohne Restriktionen durch die ARGE nachgehen kann. Richtig angefacht wurde das ganze von zwei Jupis, genau gesagt vom Vorsitzenden und 2. Vorsitzenden der Jupis, durch einen Blogpost, den ich (und das ist noch sehr nett ausgedrückt) unter aller Sau finde. Kurz zusammengefasst halte ich den Beitrag für vollkommen unreflektiert, für drei Nummern zu groß gegriffen im Kanonensortiment und für absolut unkonstruktiv. Aber belassen wir es dabei, man muss ja auch nicht immer einer Meinung seien.

Die ganze Diskussion die daraus entsprungen ist war erschreckend. Die dumpfe Logik von „Nur wer arbeitet ist auch was wert“ wurde wieder ausgepackt, Johannes wurde quasi unterstellt dadurch nicht mehr unabhängig zu sein (sehe ich bei Beiträgen von max. 100€ monatlich von über 30 Leuten nicht) und so weiter. Für mich zeigt sich hier vor allem eins: Wir müssen unsere Vorstände endlich bezahlen!

Der Bundesvorstand der Partei hat inzwischen ein wahnsinniges Arbeitspensum, alleine durch Diskussion und Repräsentation im politischen Leben der Republik. Wenn wir mal davon ausgehen, dass wir bei der Bundestagswahl wieder geil abliefern wollen (ich will) wird das auch sicher nicht weniger. Im Moment ist es von jedem der Bundesvorstände eigentlich nicht zu schaffen ihr Amt auszufüllen und gleichzeitig so Berufstätig zu sein, wie sie es müssten um, im Zweifel, eine Familie zu ernähren.

Durch den Bundestagswahlkampf werden einige Vorstandsmitglieder, egal welche das dann sind, sicher noch stärker belastet, denn sie müssen eigentlich einen „Brot-Job“ und einen Job in der Organisation eines Wahlkampfs stemmen. Das kann nur gut gehen in dem man sich selbst massiv einschränkt, einen sehr, sehr, sehr flexiblen Arbeitgeber hat oder sich massiv verschuldet und den „Brot-Job“ schmeißt (auch das soll schon passiert sein).

Aber wie sollen wir das schaffen? Das Geld ist knapp und klar ist es im Moment unmöglich den kompletten Vorstand auch nur ansatzweise ein vernünftiges Gehalt zu zahlen. Also woher nehmen? Ganz einfach: Von den Mitgliedern. Klingt profan, aber nur so kann es gehen, wenn man sich nicht von Firmenspenden, Sponsoring usw. abhängig machen will (will ich nicht). Wir sollten dringend anfangen massiv Spenden einzufordern (freie, nicht für Bundes-IT oä., auch wenn das wichtig ist) und auch Mitglieder zu werben. Die Piratenpartei ist verdammt billig, im Vergleich zu anderen Parteien (Bei meinem Monatseinkommen würde ich bei allen anderen ein vielfaches zahlen) aber auch Kleinvieh macht Mist

Außerdem kommen bald noch die Geldregen der Parteienfinanzierung auf und zu, alleine die Landtagswahlen in Berlin, Saarland und Schleswig-Holstein dürften einiges bringen, nur blöderweise hat die Bundespartei davon fast nichts, aber auch da müssen wir ran. Der Bundesverband muss endlich ordentlich finanziert werden.

Ich schlage unabhängig von der Parteienfinanzierung vor, dass wir am Anfang alle mal anfangen §5.3 der Bundessatzung umsetzen, bei den Durchschnittsnettoeinkommen von etwa 1.600€ (so sagen es Quellen für .de) wären das 192€ pro Mitglied, also rund 6,5 Mio € im Jahr. Nicht schlecht…

Sicherheit auf dem BPT

Nach dem unsere SG Presse Journalistinnen und Journalisten gewarnt hat, dass es bei den Piraten auch Hacker gibt, möchte ich diese wirklich wichtigen Hinweise noch ein mal konkretisieren und sagen was machen machen kann. Wer einen Mac hat und das lieber alles sieht kann sich dieses und dieses YouTube Video von mir anschauen (eigentlich für den 28C3 gewesen, aber ist quasi das selbe).

Auf dem Bundesparteitag könnt ihr einen Kabelgebundenen- oder einen WLAN-Netzwerkanschluss nutzen um in das Internet zu gehen. So weit so geil. Problem dabei ist aber, dass ihr das nicht, wie zu Hause, nur mit euren Mitbewohnern und Katzen teilt sondern mit etwa 2.000 Leute. Dabei sollte man beachten, dass bei WLAN jedes Paket, also jede Dateneinheit, zu jedem Teilnehmer des Netzwerk geschickt wird, allerdings werden dabei normalerweise nur die angenommen, die auch für den Empfänger bestimmt waren. Man kann allerdings WiFi-Karten so einstellen, dass sie jedes empfangene Paket annehmen, diese Pakete kann man dann auswerten. Dabei spielt es keine Rolle ob ein WLAN mit einem Schlüssel (WEP oder WPA-Key) gesichert wurde.

Da ihr euch also in einer Umgebung befindet, in der potentiell 2.000 Leute alles mithören könnten, beachtet am besten folgende Regeln (Die man eh immer beachten sollte wenn man woanders als zu Hause sitzt):

  • Nutzt nur verschlüsselte Verbindungen, wenn ihr einen Dienst mit Authentifizierung nutzt. Als Beispiele: Ruft Webseiten wie Facebook, Twitter oder euren Mailanbieter (GMX, Google oder was auch immer) nur über https:// Adressen auf und nutzt SSL gesicherte Verbindungen bei Email-Programmen und anderen Clients die mit dem Internet kommunizieren, schaut einfach mal in die (Konto)-Einstellungen. Sollte euer Anbieter kein SSL anbieten sucht euch einen neuen und nutzt ihn nicht.
  • Benutzt, wenn euer Gerät dies erlaubt, eine Kabelverbindung und kein WLAN. Das entlastet das Netz und es ist etwas sicherer.
  • Schaltet alle Freigaben in eurem System ab. Egal ob Dateifreigabe, Drucker oder sonst was, es sind potentielle Einfallstore.
  • Ändert das Passwort vor der Veranstaltung und auch danach.
  • Hängt euer Mobiltelefon und Tablet am Besten nicht in das WLAN, die meisten Systeme sind relativ anfällig für Attacken.
  • Nutzt, wenn ihr habt, ein VPN zu einem Rechner außerhalb der Veranstaltung und surft über diese Verbindung. Man findet mehrere Anbieter im Netz.
  • Verschlüsselt am besten die Festplatte eures Computer, zum Beispiel mit TrueCrypt oder System-eigenen Tools wie FileVault in Mac OS X
  • Stellt euren Computer so ein, dass er ein Passwort verlangt; nach dem Einschalten und nach dem Erwachen aus dem Stand-By
  • Lasst keine Datenträger (Egal ob Notebook, externe Festplatte oder USB-Stick) rumliegen, es sind potentielle Einfallstore
  • Schaltet den Dropbox, Skydrive, AeroFS oder Google Drive Sync aus.
  • Wenn euch etwas komisch vorkommt oder etwas seltsames bemerkt meldet euch bei der Orga.

Wenn ihr Fragen habt: Fragt, am besten über die Kommentare.